Dolmetscher übertragen gesprochene Texte mündlich in andere Sprachen.
Sie machen es möglich, dass zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen miteinander kommunizieren können. Sie beherrschen Simultan- und Konsekutivdolmetschen und werden beim Konferenz-, Verhandlungs-, Gesprächs-, Begleit- und Flüsterdolmetschen eingesetzt. Spezielle Einsatzformen sind Gerichtsdolmetschen oder Mediendolmetschen, eine Sonderform ist das Gebärdensprachdolmetschen.
Der Dolmetscher muss den durch gründliche Vorbereitung auf den Einsatz erarbeiteten nötigen Wissensfundus abrufbar im Gedächtnis haben und steht zeitgleich zwischen dem Sprecher und dem Adressaten. Er muss die mündliche Aussage korrekt in ihren Zusammenhängen erfassen und unmittelbar umsetzen, ein Nachbessern ist hierbei kaum möglich.
Ungarisch ist die einzige nicht-indoeuropäische Sprache, die im mitteleuropäischen Raum gesprochen wird. Ursprünglich wurde es in den Gebieten östlich des Urals verwendet. Heute ist Ungarisch die Staatssprache Ungarns. Gesprochen wird es von ca. elf Millionen Menschen als Nationalsprache Ungarns, von weiteren drei Millionen in den Nachbarländern Rumänien, Slowakei, Serbien, Ukraine und Österreich.